
Die VSV Lady Hawks feierten in der Stadthalle Villach einen packenden 4:2-Heimsieg gegen MAC Budapest im Rahmen der EWHL Preliminary Round. Vor 30 Zuschauern drehten die Gastgeberinnen die Partie in einer dramatischen Schlussphase und sicherten sich den Erfolg gegen die Gäste aus Ungarn.
1. Drittel: Die Partie begann denkbar ungünstig für die Villacherinnen. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Jeannie Rachel Wallner MAC Budapest nach Vorarbeit von Flora Toth bei gleicher Stärke in Führung. Die Adler ließen sich jedoch nicht beirren und nutzten ihre erste Überzahlmöglichkeit konsequent aus. Nachdem Bernadett Anita Nemeth wegen INTRF auf die Strafbank musste, besorgte Liga Miljone in der siebten Minute den Ausgleich. Vorlagen von Rebecca Clarke und Siri Zimmermann ebneten den Weg zum 1:1, mit dem es nach dem ersten Abschnitt in die Kabinen ging.
2. Drittel: Im zweiten Durchgang erhöhte MAC Budapest den Druck und verbuchte 14 Torschüsse. Die Defensive der Blau-Weißen hielt lange stand, doch in der 33. Minute schlug Kinga Jokai-Szilagyi im 5 gegen 5 erneut für die Gäste zu. Zwar stabilisierten sich die Hausherrinnen im Verlauf des Drittels, konnten ihre eigenen Offensivbemühungen aber noch nicht in Zählbares ummünzen, sodass der VSV mit einem 1:2-Rückstand in den Schlussabschnitt startete.
3. Drittel: Die Entscheidung fiel in einem wahren Sturmlauf der Adler. Während Kristiana Apsite im Tor der Villacher insgesamt 31 Paraden zeigte und damit den Grundstein für das Comeback legte, belohnten sich die Feldspielerinnen in den Schlussminuten. In der 57. Minute glich Liga Miljone bei gleicher Stärke aus, ehe Selina Gentilini nur Sekunden später die Stadthalle zum Beben brachte und den Führungstreffer erzielte. Den Schlusspunkt setzte Klaudie Pietraszova in der 59. Minute zum 4:2-Endstand.
MAC Budapest: 6 Strafminuten
VSV Lady Hawks: 8 Strafminuten